Salzwerkstatt
Salzwerkstatt
Sehen, fühlen, schmecken - und am besten einmal selbst ausprobieren, wie das für die Menschen lebensnotwendige Salz hergestellt wird. Dies ist seit dem Frühjahr 2005 an der Saline Gottesgabe möglich. Im Salzsiedehaus, wo früher die Salinenarbeiter an den riesigen Pfannen ihre schwere Tätigkeit verrichteten, ist eine Salzwerkstatt für museumspädagogische Mitmachprojekte entstanden.
Vor allem der Siedeprozess, der hier von den Teilnehmern mit der original Bentlager Sole in kleinen Pfannen selbst erprobt wird, fasziniert sowohl junge als auch ältere Besucher. Der Aufenthalt in der Salzwerkstatt wird stets mit einer Führung zu der historischen Anlage der Saline Gottesgabe kombiniert.
Die Programmangebote der Salzwerkstatt eignen sich für Schulklassen, Familien, Kinder- und Erwachsenengruppen ebenso wie für den Kindergeburtstag. Je nach Alter und Interesse der Teil-nehmer können verschiedene Medien und Programmbausteine eingebunden werden (z.B. Film-vorführung, kleine Rollenspiele, Backen mit Bentlager Salz).
Schulprogramme
Die Salzwerkstatt empfiehlt sich insbesondere als außerschulischer Lernort, der die Gelegenheit zum ganzheitlichen, situationsbezogenen Lernen an einem besonderen historischen Ort biete. Den Schwerpunkt der museumspädagogischen Arbeit bilden Schulprogramme für die Klassen 1-8. Zurzeit werden folgende Programme angeboten.
Klassen 1-2: "Ohne Salz schmeckt es nicht" Dauer: 1,5 Stunden
Klassen 3-6: "Salz aus Rheine - das weiße Gold" Dauer: 1,5 Stunden
Welche Lebensmittel enthalten eigentlich Salz? Wo kommt es her und wieso ist es für die Men-schen lebensnotwendig? In der Salzwerkstatt an der Saline Gottesgabe können Schüler und Schü-lerinnen der Klassen 1 bis 6 bei den museumspädagogischen Schulprogrammen diesen Fragen einmal selbst auf den Grund gehen.
Der Erstbesuch für die Klassen 1-2 konzentriert sich auf die Salzwerkstatt und das historische Salzsiedehaus. Schüler und Schülerinnen der Klassen 3-6 lernen darüber hinaus auf dem Gelände der Saline Gottesgabe die Salzgewinnung in Bentlage kennen. Sie können außerdem aus der Bent-lager Sole ihr eigenes Salz sieden. Dabei werden elementare Grundlagen über das Produkt Salz und über das Leben und Arbeiten der Menschen in der Stadt Rheine in vergangenen Jahrhunder-ten vermittelt.
Clemens August und das Salz
Klassen 7-8
Dauer: 1,5 Stunden
Ausgehend von einem Dialog, der im Jahr 1740 zwischen Fürstbischof Clemens August und dem Salinenexperten Joachim von Beust stattgefunden haben könnte, wird in diesem Programm die Funktion des Gradierwerkes erarbeitet. In der Salzwerkstatt versieden die Schülerinnen und Schü-ler Sole mit verschiedenen Salzkonzentrationen. Sie erfahren experimentell die Vorteile einer hö-heren Salzkonzentration von Sole in Bezug auf Ausbeute und Energieverbrauch beim Siedepro-zess. Kenntnisse über Wasser als Lösemittel, Gehaltsangaben von Lösungen und Trennverfahren werden vertieft. Bei der Erkundung des technischen Denkmals Saline Gottesgabe werden auch die Arbeitsbedingungen der Salinenarbeiter thematisiert.
Anmeldung für alle Programme bei den Städtischen Museen Rheine unter Tel. 05971-920610
Sehen, fühlen, schmecken - und am besten einmal selbst ausprobieren, wie das für die Menschen lebensnotwendige Salz hergestellt wird. Dies ist seit dem Frühjahr 2005 an der Saline Gottesgabe möglich. Im Salzsiedehaus, wo früher die Salinenarbeiter an den riesigen Pfannen ihre schwere Tätigkeit verrichteten, ist eine Salzwerkstatt für museumspädagogische Mitmachprojekte entstanden.
Vor allem der Siedeprozess, der hier von den Teilnehmern mit der original Bentlager Sole in kleinen Pfannen selbst erprobt wird, fasziniert sowohl junge als auch ältere Besucher. Der Aufenthalt in der Salzwerkstatt wird stets mit einer Führung zu der historischen Anlage der Saline Gottesgabe kombiniert.
Die Programmangebote der Salzwerkstatt eignen sich für Schulklassen, Familien, Kinder- und Erwachsenengruppen ebenso wie für den Kindergeburtstag. Je nach Alter und Interesse der Teil-nehmer können verschiedene Medien und Programmbausteine eingebunden werden (z.B. Film-vorführung, kleine Rollenspiele, Backen mit Bentlager Salz).
Schulprogramme
Die Salzwerkstatt empfiehlt sich insbesondere als außerschulischer Lernort, der die Gelegenheit zum ganzheitlichen, situationsbezogenen Lernen an einem besonderen historischen Ort biete. Den Schwerpunkt der museumspädagogischen Arbeit bilden Schulprogramme für die Klassen 1-8. Zurzeit werden folgende Programme angeboten.
Klassen 1-2: "Ohne Salz schmeckt es nicht" Dauer: 1,5 Stunden
Klassen 3-6: "Salz aus Rheine - das weiße Gold" Dauer: 1,5 Stunden
Welche Lebensmittel enthalten eigentlich Salz? Wo kommt es her und wieso ist es für die Men-schen lebensnotwendig? In der Salzwerkstatt an der Saline Gottesgabe können Schüler und Schü-lerinnen der Klassen 1 bis 6 bei den museumspädagogischen Schulprogrammen diesen Fragen einmal selbst auf den Grund gehen.
Der Erstbesuch für die Klassen 1-2 konzentriert sich auf die Salzwerkstatt und das historische Salzsiedehaus. Schüler und Schülerinnen der Klassen 3-6 lernen darüber hinaus auf dem Gelände der Saline Gottesgabe die Salzgewinnung in Bentlage kennen. Sie können außerdem aus der Bent-lager Sole ihr eigenes Salz sieden. Dabei werden elementare Grundlagen über das Produkt Salz und über das Leben und Arbeiten der Menschen in der Stadt Rheine in vergangenen Jahrhunder-ten vermittelt.
Clemens August und das Salz
Klassen 7-8
Dauer: 1,5 Stunden
Ausgehend von einem Dialog, der im Jahr 1740 zwischen Fürstbischof Clemens August und dem Salinenexperten Joachim von Beust stattgefunden haben könnte, wird in diesem Programm die Funktion des Gradierwerkes erarbeitet. In der Salzwerkstatt versieden die Schülerinnen und Schü-ler Sole mit verschiedenen Salzkonzentrationen. Sie erfahren experimentell die Vorteile einer hö-heren Salzkonzentration von Sole in Bezug auf Ausbeute und Energieverbrauch beim Siedepro-zess. Kenntnisse über Wasser als Lösemittel, Gehaltsangaben von Lösungen und Trennverfahren werden vertieft. Bei der Erkundung des technischen Denkmals Saline Gottesgabe werden auch die Arbeitsbedingungen der Salinenarbeiter thematisiert.
Anmeldung für alle Programme bei den Städtischen Museen Rheine unter Tel. 05971-920610


Wissenswertes